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Das geschah bisher in der U18

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Sportgeschehen Jugend

2026 ist bereits im vollen Gange und die U18 hat schon einige Maßnahmen absolviert. Landestrainerin bzw. Cheftrainerin Claudia Straub hat inzwischen Unterstützung bekommen: Radu Ivan ist zum BJV zurückgekehrt und seit September ebenfalls zuständig für die U18.

Zum Jahresauftakt reiste eine große Gruppe nach Linz, um sich auf die anstehenden Aufgaben im Jahr 2026 vorzubereiten. Das Team sowie die Coaches Claudia Straub, Radu Ivan und Zach Burt durften dort vom mehrfachen Weltmeister und zweifachen Olympiasieger Lukáš Krpálek lernen. Er demonstrierte verschiedene Griff- und Sumi-Gaeshi-Varianten sowie seine Hebeltechniken. Außerdem wurden intensive Randori absolviert – wie schon in den letzten Jahren ein hervorragender Start ins neue Jahr.

Während ein großer Teil der U18/ U21 in Linz trainierte, fand parallel in Großhadern ein Tageslehrgang unter der Leitung von Donat Müller statt. Unterstützt wurde er dabei von Daniel Haucke und Tamara Velki. Der Lehrgang wurde 2026 erstmals aufgrund der hohen Zahl ambitionierter und talentierter Judoka durchgeführt. Ein erfreuliches Zeichen für die starke Entwicklung im BJV. So erhielten alle bayerischen Judoka die Möglichkeit, nach den Weihnachtsferien erfolgreich in den Trainingsbetrieb zurückzukehren.

Anschließend waren die Dutch Open in den Niederlanden geplant. Aufgrund der unsicheren Wetterlage mit Schneesturmwarnungen entschied sich das Trainerteam (Claudia Straub und Radu Ivan), nicht anzureisen. Die Dutch Open gelten sonst als idealer Einstieg ins internationale Wettkampfgeschehen. Stattdessen fuhr die BJV-Auswahl nach Jena zum Sparkassen-Cup und sammelte dort wertvolle Wettkampferfahrung. Insgesamt konnte das Team acht Medaillen gewinnen – ebenfalls ein gelungener Start.

Danach stand bereits die Bayerische Meisterschaft auf dem Programm. Insgesamt 176 Athletinnen und Athleten kämpften in Abensberg um die Titel. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an den TSV Abensberg für die gelungene Ausrichtung. Die Technikerpreise gingen an Zakhar Khytryi (SV Gold-Blau Augsburg) und Zoe Roeder (FC Puchheim).

Gemeinsam mit der U21 bereitete sich das Team im Rahmen eines Tageslehrgangs in Großhadern gezielt auf die anstehenden Meisterschaften vor. Ausgenommen war das Top-Team der U21, das gemeinsam mit Landestrainer Donat Müller und Radu Ivan beim Wettkampf in Prag antrat. Die Athletinnen und Athleten setzten den technischen Input des Trainerteams – bestehend aus Claudia Straub & Julian Kolein– sehr gut um und absolvierten starke Randoris. Damit war das Team beider Altersklassen bereit für die Süddeutsche Meisterschaft.

Auch die Süddeutschen Meisterschaften fanden gemeinsam mit der U21 in Pforzheim statt. Am Samstag trat die U18 an – mit einem Ergebnis, das sich sehen lassen kann: 33 Medaillen und 51 Qualifikationen für die Deutschen Meisterschaften (Artikel folgt). Besonders erfreulich: Die männlichen Athleten sicherten sich sechs von neun möglichen Titeln.

Alles über die Deutsche Meisterschaft könnt ihr in einem gesonderten Artikel lesen.

Zuletzt gibt es noch vom Karuna-Turnier in Wien Ende Februar zu berichten. Hier durften, mit einer Ausnahme, die Judoka des jüngsten Jahrgangs der U18 (2011) an den Start gehen, die die Qualifikation für die Deutschen Meisterschaften leider nicht erreicht hatten. Gemeinsam mit Trainer Milan Disovic machte sich die BJV-Auswahl auf den Weg nach Wien und sammelte dort wertvolle internationale Erfahrung und konnte auch hier gute Platzierungen und Medaillen erringen.

Die U18 blickte also schon Ende Februar auf eine ganze Reihe toller Maßnahmen und erfolgreicher Wettkämpfe zurück. Wir freuen uns, dass die Resonanz bezüglich der Teilnahme an Wettkämpfen in Bayern insgesamt zu steigen scheint!

Text: Yvonne Grünewald, Claudia Straub

Foto: Claudia Straub

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