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Besuch im Landtag

Veröffentlicht in

Verbandsnachrichten Integration

Jedes Mitglied des Landtages kann 100 Personen pro Jahr in das Maximilianeum für einen Bildungsbesuch einladen.

Organisiert werden die Reisen von den wissenschaftlichen MitarbeiterInnen des Landtagsvertreters und Mitarbeitern der Stabstelle Öffentlichkeitsarbeit. Eine von den 203 Abgeordneten hat hierfür 50 TeilnehmerInnen aus ihrem Wahlkreis zu einer Führung in das historische Gebäude eingeladen.

Live im Plenarsaal

Frau Rauscher begrüßte dabei die Delegation und so kamen die Besucher in den Genuss einer Beiwohnung einer Plenarsitzung zum Thema: Abbau von Bürokratie. Hier reihen sich Worte und Reden aneinander, was dem etymologisch Wort palavra schon sehr nahe kommt.

Ein Film klärt auf

Vor dem Wortgefecht erhielten die Gäste einen Einblick durch einen Film über die Organisation und Arbeitsweise des Parlaments. Nach einer kurzen Führung durch das historische Gebäude, das Maximilian II. erbauen ließ, kam es in einem Plenarsaal zu einer einstündigen Treffen mit der Vorsitzende des Sozialausschusses.

Nur wenige Berufsgruppen im Landtag vertreten

Frau Rauscher, machte eine Ausbildung zur Erzieherin und arbeitete noch einige Jahre als pädagogische Leitung für Einrichtungen des Paritätischen Wohlfahrtsverband bevor sie in den Landtag gewählt wurde. Seit 2013 ist sie ständiges Mitglied des Landtages und stellt derzeit mit ihren Arbeitskollegen 17 Mandate im Landtag. Sie informierte die Teilnehmer über ihre parlamentarische Arbeit und das tägliche Geschäft in ihrem Fachgebiet.

Führung mit anschließenden Essen

Die Erzieherin und Sozial- und Gesundheitsfachwirtin ist als Stellv. Fraktionsvorsitzende Sprecherin für Arbeit, Soziales und Familie, Senioren und ältere Menschen sowie Queerpolitik. Einige Anekdoten aus Ihrem Leben und Fragen wurden von den Reisenden eingebracht um dann die Gastfreundschaft mit einem Abendessen abgerundet. Sowohl die Hin- als auch die Rückfahrt wurde durch einen Reisebus durch geführt.

Ein Münchner im Landtag

Mit dabei waren drei Judoka aus dem Umland und München, die sich gegenseitig ausgetauschten und der Politikerin Fragen zu sportlichen Gegebenheiten stellten. „Welche Auswirkungen in der Zukunft wird die Ganztagschule für Vereine haben?“ Wie in der Geschichte von „Einen Münchner im Himmel!“, wird hier die göttliche Eingebung noch etwas auf sich warten lassen müssen. Oder anders gesagt: „Die Zukunft war früher auch besser.“ (Karl-Valentin)

Demokratie verstehen

Danke an Frau Rauscher und Wehrle für die Einladung und Organisation.

Wer Interesse hat mit seiner Judogruppe einmal den Landtag zu besuchen, hat hier die Möglichkeit dazu:

Besucher | Bayerischer Landtag

Hier eine Ausbildung dazu: Hier

Bild/Text: Peter Franz, Integrationsbeauftragter BJV, München 1a & Oberbayern