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JT Haching München wird Vize-Meister

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Am Samstag, 11.07.2026 fand in der GeothermieArena das Finale der Judo-Landesliga 2026 statt. Dem zu Saisonbeginn neu gegründeten Team JT Haching München gelang es bereits in seiner ersten Saison in den Kampf um Platz 1 einzuziehen. Mit drei Siegen in der Vorrunde erreichten sie als Poolzweiter das Halbfinale, wo sie am 20.06.2026 ebenfalls in der GeothermieArena den Poolersten aus Nordbayern, die DJK Aschaffenburg schlagen konnten.

Damit kam es zu einer Neuauflage der Vorrundenbegegnung mit den Isarfightern TuS Holzkirchen.

Der Start lief gut für die Hachinger, Marko Zgainer und Tobias Lüdtke (+90kg) brachten das Heimteam schnell mit 2:0 in Führung. In der Klasse -90kg musste sich Michi Lazorenko dann dem starken Alexander Sälzer geschlagen geben, bevor Jan Klikovits mit Haltegriff gegen Niko Langhammer auf 3:1 erhöhte. Das war allerdings der letzte Punkt für die Hachinger in Runde eins. Felix Hofreiter musste sich in der Klasse -81kg gegen den dreifachen ukrainischen Meister Danylo Vintoniak ebenso geschlagen geben wie Felix Niklaus gegen Denis Tantsiura. Raphael Kastenmeier (-66kg) unterlag gegen Patrik Malik nach voller Kampfzeit mit Yuko, Ruslan Schwagerus gegen Felix Schlosser auch nach vier Minuten mit einer Yuko-Wertung zu seinen Gunsten gegen ein Waza-ari für den Oberbayern. Ben Graf (-73kg) gab seine Begegnung gegen den erfahrenen Nikolai Bittmann mit zwei Waza-ari vorzeitig ab, Mauro Kern unterlag in der Verlängerung gegen Korbinian Gritschneder mit Yuko. Das Zwischenergebnis mit 3:7 damit deutlicher als der Leistungsunterschied zwischen den Teams.

In Durchgang zwei holte Zgainer wiederum den Punkt für Haching München, Mykola Vintoniak musste nach einer Zerrung im Oberschenkel aufgeben. Klaus Aehlig unterlag dann Niko Langhammer nach voller Kampfzeit. In der Klasse -90kg siegte Michi Lazorenko gegen Michael Gerrer, in einem taktischen Kampf brachten drei Shidos für den Holzkirchner den Sieg für Lazorenk, Jan Klikovits unterlag gegen Alexander Sälzer mit Ippon für Uchi-mata.

Felix Hofreiter lieferte sich mit Fabian Zabka ein intensives Match. Zunächst konnte Zabka mit zwei Yuko-Wertungen in Führung gehen, dann drehte der Hachinger die Begegnung. Zunächst konterte er einen Seoi-nage des Holzkirchners mit Ura-nage aus. Der Mattenrichter zeigte bereits Ippon, die Videoanalyse ergab jedoch Waza-ari (halber Punkt). Damit zwar die Führung, aber der Kamf ging weiter. Ein weiterer Waza-ari für O-soto-gari brachte die vorzeitige Entscheidung, dern vorsorglich angesetzte Haltegriff Hofreiters war da schon nicht mehr nötig. Felix Niklaus machte gegen Danylo Vitoniak eine gute Figur, konnte ihn aber ebenso wie Hofreiter in Runde eins nicht bezwingen. Er nächste Punkt ging dann wieder an Haching München, Raphael Kastenmeier konnte Felix Schlosser insgesamt dreimal mit Ura-nage ausheben und hatte am Ende einen vollen Wertungssatz (Yuko, Waza-ari und Ippon) für sich auf der Anzeigentafel stehen. Dem System aus Durchgang zwei folgend ging der nächste Punkt und damit die Vorentscheidung an die Isarfighter, Patrick Malik setzte sich gegen Ruslan Schwagerus durch, dafür besiegte Ben Graf dessen Bruder in der Klasse -73kg mit Haltegriff. Den letzten Punkt holten sich dann wieder die Gäste Lukas Mugay konterte Mauro Kern aus, damit 8:12 (80:104) aus Sicht des JT Haching München.

Für das Hachinger Team endete damit seine Auftakt-Saison vor den Augen von TSV Präsident Knut Nikolaus und Bürgermeister Korbinian Rausch mit einem sehr starken 2. Platz, vier Siegen aus sechs Begegnungen, wobei die Isarfighter als einziges Team in der Lage waren das JT Haching München zu schlagen.

Für 2027 bedeutet das, die Mannschaft stabil zu halten und in einzelnen Gewichtsklassen zusätzlich Kämpfer zu suchen, um Ausfälle besser kompensieren zu können.

 

Text und Bild: A. Hofreiter