Kellerduell in der Bayernliga
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Am Samstag den 18.04.2026 fand das Kellerduell, zwischen den ASV Fürth und den Nordmannen aus München statt.
Die Judoka der Kleeblattstadt sind als Aufsteiger der Landesliga neu in der Liga. „Erfahrungsgemäß sind Aufsteiger hoch motiviert, sich in der Liga zu festigen!“, so ein Verantwortlicher des Münchner Traditionsvereins Harteck. Nach Aussage der Gäste sind sie verletzungsbedingt nicht vollständig. In der kurzen Saison von März bis 04. Juli mit 5 Begegnungen ist jede Begegnung wichtig für die Punktesammlung. Das wissen die Ligaverantwortlichen von TV Erlangen II, TSV Abensberg II, SF Friedberg, SF Harteck Hornets, SG Eltmann und dem ASV Fürth.
Die Aufsteiger hatten einen starken Auftakt in der untersten Gewichtsklasse. Sie legten mit 2 Siegen vor. Durch Siegen von Ampletzer, Kuttalek D., Baur H., Goldammer und Wischnik in Folge schmolz der Vorsprung auf 5:2 weg, bevor Graßer den letzten Punkt aus der Begegnung für die Gäste einfahren konnte. Mit zwei weiteren Siegen seitens der Münchner, Kuttalek L. und Holtmann, wurde der Zwischenstand 7:3 an dem Monitor angezeigt. Die Kämpfe dabei waren sehenswert, was die zahlreichen Zuschauer mit Applaus honorierten.
Im zweiten Durchgang konnten Wetzel und Morkus sich mit 7:5 in der – 66kg-Klasse noch einmal herankämpfen. Nach vier weiteren Siegen von Ampletzer, Kuttalek D., Baur H. und Baur K. stand der Sieg bereits auf der Münchner Seite. Graßer und Schurgaja brachten zwei weitere Punkte für die Mittelfranken auf die Waagschale, bevor Kuttalek L. und Holtmann das Endergebnis von 13:7 aus Münchner Sicht einfuhren.
„Ein wichtiges Ergebnis!“ so der Hartecker Coach Yusuf Güngörmüs als Ansage an die Mannschaft.
Damit geht vorerst die Rote Laterne an den Aufsteiger aus Mittelfranken. Drei weitere Begegnungen stehen in der höchsten Männerliga Bayerns noch an.
Am 02.05., 16.05., 20.06., 04.07.2026 stehen sich die Mannschaften wieder gegenüber. Der ASV Fürth hat hierbei noch zwei Heimkämpfe vor sich. Judoka des Tages, der Männer Ligabegegnung, wurde Jannik Morkus, der von allen Seiten beglückwünscht wurde.
Bild/Text: Arda Sentürk, Peter Franz Integrationsbeauftragter BJV München und Oberbayern

