Ziel laut RTP: Sinnvolles, wettkampfstabiles Blocken gegen Eindrehtechniken und O-uchi-gari mit der Fähigkeit Anschlusstechniken folgen zu lassen (gegen beide Auslagen jeweils gegen beide Wurfrichtungen)
Gegen Eindrehtechnik: eigene Hand zu sich ziehen (die Hand, die Uke als Zughand nach vorne ziehen möchte), andere Hand blockiert Ukes Rücken zusätzlich
gegen OUG: eigene Hand schiebt gegen Ukes Bewegungsrichtung, zweite Hand kontrolliert Ukes Rumpf
entstandene Situation nutzen (Übernahme mit Kontertechnik bzw. wenn Uke ausdreht nachsetzen)
Trainerdemonstration
Sportlerdemonstration
Übungsformen:
Technikverbesserung/-anwendung und variable Verfügbarkeit:
Blocken, dann ausheben gegen Widerstand
Gegen beide Seiten im Wechsel üben
Frontal ausheben
Ringen (ohne Judogi)
Auskämpfen mit Dosierung
Zusatzübungen:
Lösungsmöglichkeiten nach Block (für Uke und Tori); Beispiel Tori: blocken, Uke zieht nach, nochmal blocken ohne zu taumeln, Beispiel Uke: gegen stehenden Block versuchen zu werfen
Reaktionsübungen mit Bewegungsgefühl und Positionsveränderungen: Wurfansätze des Partners mit Hüfte durch Absenken des Schwerpunktes aktiv blockieren, im stehenden Block nachbessern etc.
"Zipfel-Übung": Tori hält sich hinten an seinen Jackenenden fest. Uke bewegt ihn und greift mit Eindrehtechniken an. Tori muss abblocken und über die ganze Zeit eine stabile Körperposition halten
Zweikampfspiel: Nur mit Hüfte den Partner aus vorgegebenem Quadrat schieben
Spiel: „Riesen und Giganten“ à für Streckung in der Hüfte und um unter den Schwerpunkt von Uke zu kommen
Spiel: Ball, der auf rechte/linke Hüfte geworfen wird zurück kicken mit aktiver Bewegung der jeweiligen Hüfte
Fangspiele mit ausheben und tragen zur Rumpfkräftigung
Übungen zur Stabilisierung der Hüfte (Gymnastikball, Partner, Band)
Sonstiges:
Blocken im Stillstand und aus der Bewegung lernen
Aufrufe: 11139
Informationen:
8. Kyu (beidseitig) / 7.Kyu
Relevant für die zentrale Sichtung des DJB
Ziel laut RTP: O-goshi situationsgerecht als Angriffstechnik beidseitig werfen, möglichst optimale Ausgangssituation schaffen und nutzen
Kenka-yotsu als kürzeren Eindrehweg zu bevorzugen
Knotenpunkte
O-goshi als Ergänzungstechnik beidseitig
Startposition Kenka-yotsu, Ärmel-Revers-Griff
Gleichgewichtsbruch durch Zug mit Zughand nach vorne oben (Blick auf die Armbanduhr), Hubhand greift gleichzeitig weit um die Hüfte von Uke
Bewusste und aktive Arbeit des Hubarms, Rücken/Bauchkontakt muss hergestellt werden
Hubarm hat komplette Kontaktfläche an Ukes Körperrückseite
Toris Gürtel unter Ukes Gürtel durch Beugen der Knie
Toris Füße zwischen Ukes Füße platzieren
Seitlicher Bauchkontakt bleibt bis zum Abwurf erhalten
Beim Abwurf Beschleunigung aus den Beinen, Körperrotation, Hubhand bis zum Schluss aktiv, Zughand folgt der Wurfrichtung
Trainerdemonstration
Sportlerdemonstration
Übungsformen:
Technikverbesserung/-anwendung und variable Verfügbarkeit:
Vorwärts-, Rückwärts-, Seitwärtsbewegung
O-goshi-Griff eindrehen, übersteigen, Uke dreht selbst ein im Wechsel
Zweikampfspiele zur Erlangung des Rückengriffs (Griffsicherheit)
Zusatzübungen:
Ausheben und Ausbalancieren
Blocken trainieren
Zweikampfspiele mit Hüfteinsatz (beweglich machen)
Sonstiges:
Kenka-yotsu-Situation durch vorbereitende Technik aktiv herstellen
Variante: O-goshi soll auch als Technik zur Gegenseite aus dominantem Griff geworfen werden; Die Revershand ist dann die Zughand!
mögliche methodische Übungsreihe zum Technikerwerb:
Mausefalle mit drüberrollen, zur Fallschule von Uke
Wichtelkampf am See
Superman
Superman mit dynamischer Vorwärtsbewegung von Uke auf Weichbodenmatte
Uke greift über Toris Schulter und kommt vorwärts - O-goshi von Tori
Aufrufe: 14736
Informationen:
5. Kyu (beidseitig)
Relevant für die zentrale Sichtung des DJB
Ziel laut RTP: O-soto-gari situationsgerecht als Angriffstechnik werfen, möglichst optimale Ausgangssituation schaffen und nutzen
in der Ausbildung in u15 mit Ai-yotsu-Position beginnen, in u18 folgt Kenka-yotsu
Knotenpunkte
O-soto-gari aus Ärmel-Reversgriff
Startposition: versetzt stehen in Ai-yotsu (nicht gegenüber)
Standbein setzen (Tori steigt mit seinem Standbein nicht hinter Fersenlinie von Uke), gleichzeitig Kontaktfläche mit Unterarm des Hubarms an Schulter/Brust schaffen
Gleichgewichtsbruch zur Seite und nach hinten
Stabile Hüfte, kein Abknicken im Oberkörper, Kontaktfläche ganze Körperseite
Ukes Bein belasten
Toris Fußspitze (Wurfbein) ist immer in point-Position, also gestreckt
Aktive Wurfbeinarbeit, mit Spannung durchziehen
Trainerdemonstration
Sportlerdemonstration
Übungsformen:
Technikverbesserung/-anwendung und variable Verfügbarkeit:
Auftakt-Uchi-komi (Standbein setzen und Kontakt herstellen)
Seitwärtsbewegung
für wettkampftaugliche Versionen in beiden Auslagen O-soto-gari auch mit Nachsteigen lehren, um nicht übernommen zu werden
Zusatzübungen:
Uchi-komi mit Überlaufen, seitlicher Anstellschritt zum Überholen
Wurfbein einhängen, hüpfen auf einem Bein mit/ohne Armeinsatz – evtl. auch in vorgesehenem Raum (4qm) als Spiel -> wer als Erster raustritt etc.
O-soto-gari Ansatz in Bahnen hüpfen -> Wurf am Ende der Bahn; Kontakt dauerhaft halten
3er-Uchi-komi: 3. Person hält Uke „in der Luft“ stabil, Kontrolle bis zum Absetzen (für fortgeschrittenere Judoka), vor allem für Kontrolle oben
3er-Uchi-komi: 3. Person "doppelt" das Standbein von Uke. Tori versucht nun, beide zu werfen; vor allem für Wurfbeinarbeit
Sonstiges:
Varianten: Standbein Auftakt oder Wurfbein Auftakt
mögliche methodische Übungsreihe zum Technikerwerb:
Wiederholung von O-soto-otoshi
aus der versetzten Startposition und Zug-Position von Uke O-soto-gari werfen
aus der versetzen Startposition mit der Ärmelhand von "unten - nach innen - in die Ellenbogenbeuge von Uke" gehen (somit wird der Oberkörperkontakt enger) und mit Schulterkontakt werfen
Uke steigt mit einem O-soto-gari ein und soll jetzt ohne "Kraft" stehen bleiben - Tori übernimmt mit einem eigenen O-soto-gari (Reflexion)
Aufrufe: 11264
Informationen:
7. Kyu (beidseitig) / 4.Kyu
Relevant für die zentrale Sichtung des DJB
Ziel laut RTP: O-uchi-gari situationsgerecht als Angriffstechnik werfen, möglichst optimale Ausgangssituation schaffen und nutzen
Knotenpunkte
O-uchi-gari aus Ärmel-Reversgriff
O-uchi-gari erst aus nahezu neutraler Position erlernen (Uke geöffnete Beine, ganz leichte Schrittstellung Kenka-yotsu)
Startposition: Hände am Partner, Abstand!
Explosiver Auftakt, Ärmelhand Richtung Hüfte, Revershand: mit Handballen/Unterarm Druck gegen Schulter/Brust
Hüftkontakt aufbauen
Standfuß bei Grundausbildung in Angriffsrichtung (je nach Variante kann sich die Position und Drehrichtung verändern)
Druck- und Zugrichtung auf Ukes anzugreifendes Bein, insb. Belastung durch eigene Schwerpunktverlagerung
Aktive Arbeit des Wurfbeins von Tori, um den Hüftkontakt aufrecht zu erhalten
Aufrechte Hüfte während des gesamten Wurfes
Kopf bleibt in Grundausbildung relativ zentral, um Toris stabile Rumpf- und Hüft-Position zu unterstützen
Kontakt und Kontrolle bis zum Ende
Trainerdemonstration
Sportlerdemonstration
Übungsformen:
Technikverbesserung/-anwendung und variable Verfügbarkeit:
Basis-Uchi-komi nach hinten
3er-Uchi-komi
Uchi-komi in stehende Weichbodenmatte
Nage-komi in liegende Weichbodenmatte
Auswahlreaktion durch Uke vorgeben, O-uchi / Ko-uchi-gari im Wechsel
Zusatzübungen:
O-uchi-gari einhängen und in Bahnen hüpfen; Kontakt zu Uke halten, Hüfte bleibt vorne
Aufgabenrandori, indem Uke die optimale Situation zum Werfen für Tori bewusst herstellt
Mit verschiedenen Griffauftakten und gegen beide Auslagen üben
Sonstiges:
O-uchi-gari mit fließendem Übergang Stand-Boden üben
mögliche methodische Übungsreihe zum Technikerwerb:
Deckelspiel: In der Halle sind Deckel (Positionsmarker) verteilt. Die Sportler laufen herum und müssen auf ein Signal hin zu einem Marker, sich davor stellen und um den Marker mit dem Bein eine O-uchi-Sichelbewegung machen.
Zwei Partner stehen in einer Zug-Zug-Position. Auf ein Signal lassen beide los und machen eine "seitliche" Rückwärtsfallschule
Uke und Tori stehen in der Zug-Zug-Position, Tori hat beide Oberarme gegriffen und wirft nun O-uchi-gari indem er das jeweils vordere Bein angreift
Uke hackt von außen mit Ko-soto-gari ein - Tori übernimmt mit O-uchi-gari
Aufrufe: 10413
Informationen:
6. Kyu (beidseitig)
Relevant für die zentrale Sichtung des DJB
In Ai-yotsu und immer zur Gegenseite beginnen auszubilden
Schrittstellung erst wenn Parallelstand beherrscht wird
Ziel laut RTP: Ippon-seoi-nage situationsgerecht als Angriffstechnik
Knotenpunkte
Ippon-seoi-nage zur Gegenseite
Beide greifen in klassischem Ärmel-Revers-Griff
Tori löst mit seiner Zughand einhändig Ukes Reversgriff (Basistechnik bereits mit Griffthematik verbinden)
Aufziehen (Gleichgewichtsbruch) durch Revershand
Schrittfolge: eins, zwei-drei / Fußposition
Eindrehen unter Herstellung von Rücken-Bauch-Kontakts
Hüfte leicht überdrehen im Parallelstand
Gleichzeitig mit Eindrehbewegung Schulter/Oberarm von Uke einklemmen; Ukes Achsel in Toris Ellenbeuge
Rücken gerade bei gekipptem Becken, Grundspannung Körpervorderseite
Dynamischer Abwurf aus gebeugten Beinen und unter Rotation des Schultergürtels (Schulter diagonal zum eigenen Knie)
Trainerdemonstration
Sportlerdemonstration
Übungsformen:
Technikverbesserung/-anwendung und variable Verfügbarkeit:
Werfen aus verschiedenen Situationen/ Positionen, Bewegungsrichtungen Vorwärts-, Rückwärts-, Seitwärtsbewegung
Nage-komi in Weichboden für Abwurfgeschwindigkeit
Sprung-Nage-komi zur Schulung von Timing und der damit verbundenen Aktionsschnelligkeit für Abwurf (Durchziehen!)
Zusatzübungen:
Vorübungen mit dem Zugseil
Uchi-komi aus dem Wiegeschritt
Uke von Erhöhung aufnehmen; ausbalancieren lernen, 2-3 Schritte gehen evtl. auch mal mit Kniebeuge, dann abwerfen
Tori hält beide Gürtelenden in einer Hand, Uke sitzt auf Boden und hält die Mitte des Gürtels fest in beiden Händen. Tori dreht Ippon-seoi-nage ein und versucht durch Zug Uke zum Stehen zu bringen. Fokus auf Einleiten der Rotation und Körperspannung
Sonstiges:
zu Beginn: unterstützendes Ukeverhalten; später: variables Ukeverhalten
Variante: Bei fixiertem Zugarm (2 zu 1 Griffsituation) mit Durchschieben von Ukes Arm
Varianten: Kawaishi Eingang, Koga-Seoi-nage
mögliche methodische Übungsreihe zum Technikerwerb:
Wiederholung von Seoi-otoshi
Spiel-Kampf: Tori greift Ukes Rever und klemmt desen Arm in der Ippon-seoi-nage Position - Uke versucht sich zu lösen/wegzukommen Tori den Griff und die "Enge" zu behalten
Uke steht erhöht (Bank/Partner)
Tori greift über Ukes Arm am Rever und legt sich auf den Arm, sobald Uke sich aufrichtet dreht sich Tori zu Ippon-seoi-nage ein
Aufrufe: 14973
Informationen:
5.Kyu
Relevant für die zentrale Sichtung des DJB
Ziel laut RTP: Morote-seoi-nage zur Hauptseite wettkampfstabil in verschiedenen Bewegungsrichtungen und Situationen anwenden
Knotenpunkte
Morote-seoi-nage zur Hauptseite aus Ärmel-Reversgriff
Basistechnik vorerst aus neutraler Position üben
Platz schaffen (z.B. aufstoßen)
Schrittfolge: eins, zwei-drei / Fußposition
Oberer Rücken / Bauchkontakt
Rücken gerade bei gekipptem Becken („Bauchnabel einziehen“)
Grundspannung Körpervorderseite
Stabiler beidbeiniger Stand
Hubhand vor Schulter, Hand über den kleinen Finger leicht eingerollt
Toris Gürtel unterhalb von Ukes Gürtel durch Beugen der Knie
Belastung auf Vorfuß
Zug bis zum Ende durch Oberkörperrotation, Toris Schulter dreht diagonal Richtung eigenes Knie
Kopfsteuerung
Mitte Unterarm unter Ukes Achsel
Dynamischer Abwurf (Durchziehen bis zum Ende)
Trainerdemonstration
Sportlerdemonstration
Übungsformen:
Technikverbesserung/-anwendung und variable Verfügbarkeit:
Basis Uchi-komi, Hubhand befindet sich vor der eigenen Schulterachse und arbeitet nach schräg vorne-oben (nicht hinter sich arbeiten!)
Uchi-komi und Nage-komi aus Vorwärtslaufen mit Druck-Gegendruck
Viereck-Uchi-komi mit stabilem Stand
Sprung-Uchi-komi zur Timing-und Hubhandschulung
3er-Uchi-komi
Uke von Erhöhung aufnehmen
Nage-komi in den Weichboden
Zusatzübungen:
Mit aufgeladenem Uke zwei, drei Schritte gehen (oder Kniebeugen ausführen), vor Abwurf zur Kräftigung des Schulterbereichs und für Kontrollbewusstsein
Tori hält Gürtelenden, Uke sitzt auf Boden. Tori dreht Morote-seoi-nage ein und versucht durch Zug Uke zum Stehen zu bringen. Fokus auf Einleiten der Rotation und Körperspannung
Wurfbahn ziehen (eine ganze Bahn werfen ohne die Zughand loszulassen, Uke immer hochziehen und umlaufen)
Sonstiges:
Technik gegen beide Auslagen üben mit verschiedenen Eingängen (z.B. Ai-yotsu: Vorbereitung durch Fußtechnik)
Physis: Mobilitäts- und Stabilitätstraining für Schulter und Ellbogen, um Gelenke für Belastung vorzubereiten (Gummiband mit bekannten Rotatorenübungen und hohen Uchi-komi Zahlen)
mögliche methodische Übungsreihe zum Technikerwerb:
Tori kniet und hat Ärmelrevergriff, Uke umläuft Tori in Richtung der Reverhand bis zur Rücken-Bauch-Position, dann rollt Uke über Tori (erlernen der Griffposition)
werfen aus Toris Rückwärtsbewegung indem beide Hände zusammengeführt werden und Tori sich umdreht (erleichterte Ausführung)
Uke steht erhöht, Bank/Partner
Tori geht rückwärts, auf das Kommando "Hepp" dreht er sich ein und Uke springt nach oben/vorne
Aufrufe: 10269
Informationen:
Kyu-Programm: 3.Kyu
Ziel laut RTP: Ungvari- und Reiterdreher als direkter Angriff mit Auswahlreaktion anwenden
Ab u18 (u16 sollte die Technik kennenlernen, um verteidigen zu können)
Knotenpunkte
Ungvari - Dreher
Startposition von der Seite
Hand in Hand über Schultergürtel und Achsel mit Hebel auf Nacken (Kopf und Arm muss dabei zusammen geklemmt sein)
Beide Ellbogen zeigen nach unten und arbeiten untereinander
Kippbewegung durch Nackendruck einleiten
Bei der Kippbewegung Zug zum Körper von Tori (eng machen mit Körper und Armen)
Festhalten
Trainerdemonstration Ungarvi - Dreher
Reiter-Dreher
Startposition von vorne
Ein Arm schiebt zwischen Kopf und Schulter diagonal unter die Achsel
Hand in Hand und eng machen
Eigenes Bein aufstellen und zur Seite des aufgestellten Beins kippen
Festhalten
Trainerdemonstration Reiter - Dreher
Sportlerdemonstration
Übungsformen:
Technikverbesserung/-anwendung:
Vorübungen für Uke zur Körperspannung und zur Roll-/Kipprichtung
Detailgenaue Übung der Schließbewegung der Hände und Richtung der Kippbewegung durch hohe Wiederholungszahlen ohne Widerstand
Zusatzübungen/ variable Verfügbarkeit:
Im Übergang Stand-Boden trainieren
generell immer den konsequenten und zwingenden Einstieg in die Technik trainieren (schnell und ohne Zeitverzögerung)
Komplex Ungvari-Reiter-Dreher je nach Ukeverhalten trainieren (Auswahlreaktionen)
Sonstiges:
Vorsichtige Belastungssteuerung und Anwendung von Vorübungen, da nackenintensiv
Aufrufe: 13293
Informationen:
Kyu-Programm: 1.Kyu
Relevant für die zentrale Sichtung des DJB
Ziel laut RTP: Rollbankwürger im Übergang variabel anwenden
Ab u18 (u16 sollte die Technik kennenlernen, um verteidigen zu können)
Stets die aktuellen Regelungen (Griffe, Übergänge) beachten
Knotenpunkte
Rollbankwürger
Startposition ergibt sich aus Übergang Stand-Boden
Schlaufe um den Hals legen („Lasso-Bewegung“)
Einstieg mit dem von Ukes Kopf weiter entfernten Bein
Rolle als Judorolle vorwärts
Nach erfolgter Rolle Ukes Schulter mit Bein fixieren
Durch Strecken des eigenen Körpers erfolgt das Würgen
Abwürgen über „Schnupftabaksehne“ (Funktion der Würgehand) bzw. durch Kippen des Handgelenks
Trainerdemonstration
Sportlerdemonstration
Übungsformen:
Technikverbesserung/-anwendung:
Hohe Wiederholungszahlen durch „Gassenaufstellung“
Übungen zur Handgelenksposition beim Würgen im Allgemeinen
Ukes Widerstand variabel gestalten
Zusatzübungen/ variable Verfügbarkeit:
Bahnenweise üben als Staffelspiel
Übergang Stand-Boden nach missglücktem Angriff von Uke; dabei beide Situationen üben: Tori weicht mit und gegen Eindrehrichtung von Uke aus
Übergang Stand-Boden nach missglücktem eigenen Angriff
Auskämpfen der Situation mit verschiedenen Startpositionen (Bank, Bauch, Hocke, Kniestand etc.), die Würgehand darf dabei nicht schon ganz drin sein, nur am Revers greifen
Sonstiges:
Verteidigung: Kinn auf die Brust ziehen und Hand zwischen Hals und Revers schieben
Verwandte Technik „Wanner-Würger“: Auch ohne Rollen möglich, Einsteigen, Schulter mit Bein fixieren und Hüfte strecken, Uke lang machen und mit eigenem Kopf auf der Matte aufstützen, Bein übt Druck auf Hals aus, mit dem Kopf muss hierfür in Beinrichtung gearbeitet werden
Aufrufe: 11042
Informationen:
Kyu-Programm: 1.Kyu
Relevant für die zentrale Sichtung des DJB
Ziel laut RTP: Laufwürger variabel im Übergang Stand-Boden anwenden
Ab u18 (u16 sollte die Technik kennenlernen, um verteidigen zu können)
Knotenpunkte
Laufwürger
Startposition ergibt sich aus Übergang Stand-Boden
Variante 1: Schlaufe um den Hals legen („Lasso-Bewegung“)
Variante 2: Straffen des gegenüberliegenden Revers bevor dort der Griff zum Würgen aufgenommen wird
2. Hand an Gürtel von Uke und ihn lang machen oder zur Seite umreißen
Umgreifen in Falzgriff an Hose oder Griff durch die Kniekehle; Knie fixieren und Ukes Oberkörper durch laufen Richtung Knie bewegen („zusammenfalten“)
Schultergürtel mit eigenem Körper belasten
Um Uke herumlaufen, dabei nicht „Ukes Kopf verlieren“, sondern Kontakt halten, Uke bleibt „gefaltet“
In der Laufposition mobil bleiben, deswegen nicht mit der Hüfte absetzen
Trainerdemonstration
Sportlerdemonstration
Übungsformen:
Technikverbesserung/-anwendung:
Hohe Wiederholungszahlen durch „Gassenaufstellung“
Übungen zur Handgelenksposition beim Würgen im Allgemeinen
Ukes Widerstand variabel gestalten
Zusatzübungen/ variable Verfügbarkeit:
Auskämpfen der Situation mit verschiedenen Startpositionen (Bank, Bauch, Hocke, Kniestand etc.), die Würgehand darf dabei nicht schon ganz drin sein, nur am Revers greifen
Übergang Stand-Boden nach missglücktem Angriff von Uke; dabei beide Situationen üben: Tori weicht mit und gegen Eindrehrichtung von Uke aus
Übergang Stand-Boden nach missglücktem eigenen Angriff
Sonstiges:
Der Laufwürger ist eine Technik, die überwiegend im Übergang Stand-Boden zum Erfolg führt
Beidseitig trainieren
Ergänzend können, insbesondere für die u17, noch folgende Würgetechniken vermittelt werden: