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DJB-Mitgliederversammlung

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Verbandsnachrichten

Bei der diesjährigen Mitgliederversammlung des Deutschen Judo-Bundes in Hanau standen die sportliche und strategische Weiterentwicklung des Verbandes sowie personelle Entscheidungen im Mittelpunkt. Der Bayerische Judo-Verband wurde durch Präsident Klaus Richter und Vizepräsident Wolfgang Fanderl vertreten. Ebenfalls aus Bayern vor Ort waren Hannes Daxbacher, Pamela Bickendorf, Pit Franz und Timo Cavelius, die in ihren jeweiligen DJB-Funktionen teilnahmen.

Ein zentrales Thema war die mögliche Ausrichtung eines Judo Grand Prix ab 2027 in Düsseldorf. Nach kontroverser Diskussion befürworteten die Delegierten aus den anwesenden Landesverbänden einstimmig die Fortführung der Planungen. Die tatsächliche Umsetzung hängt von weiteren Verhandlungen mit der IJF sowie von Zuschüssen des Landes und des Bundes ab. Weitere Schwerpunkte waren die Strategie 2032, die Haushaltsentwicklung sowie die Planungen der neuen Vorständin Leistungssport Miryam Roper. DJB-Vorstand Johannes Karsch berichtete, dass die erfolgreiche Umsetzung von Spar- und Entwicklungsmaßnahmen zu einem positiven Haushaltsabschluss geführt habe.

Auch die personellen Entscheidungen sind aus Sicht des BJV sehr erfreulich: Viola Alves, geborene Wächter, wurde zur Vizepräsidentin Leistungssport gewählt und Timo Cavelius als neuer Athletenvertreter im DJB-Präsidium bestätigt.

Im Rahmen der Ehrungen durch den DJB wurde Kevin Abeltshauser mit der Ehrennadel Bronze für seinen mutigen Einsatz im Sinne der Werte beim Bundesliga-Vorfall bedacht und erwähnt, wie sehr dieser Einsatz doch ein positives Beispiel für couragiertes  Handeln im Sinne unserer Judowerte ist.

Eine besondere Ehrung erhielt BJV-Präsident Klaus Richter: Ihm wurde im Rahmen der Versammlung der 7. Dan verliehen. Der Bayerische Judo-Verband gratuliert herzlich zu dieser hohen Auszeichnung.

Text und Bilder: Wolfgang Fanderl