Int. Trainingscamp in den Bergen

Für viele bedeutet die letzte Schulwoche vor den Sommerferien schon chillen, Eis essen oder das Wetter genießen, doch nicht für einen Teil unseres Bayernkaders der U18 und U21.

Der Bronzemedaillengewinner der Olympischen Spiele von 2008 Sergei Aschwanden lud uns zum internationalen Jugend-Trainingscamp ins schweizerische Fiesch ein und diesem Ruf konnten wir natürlich nicht widerstehen. So machten wir uns am Sonntag auf den Weg in die Berge, was für einige von uns schon ein großes Highlight war. Zwei Hochgebirgspässe galt es zu überqueren, wo sich eine wunderschöne Aussicht bot. Nach langer Anreise und dem Einquartieren ins dortige Sport Resort, hieß es nochmal locker auf der Judomatte bewegen und auf die kommenden Tage vorbereiten.

Täglich waren drei Judoeinheiten angesetzt, wovon die erste Einheit jeweils zur Hälfte aus Techniktraining und Randori bestand. Top-Referenten wie Sergei Aschwanden, Winston Gordon und Hiroshi Katanishi (8. Dan) zeigten unwiderstehliches Judo, welches alle Judoka auf der Matte begeisterte.
In der Nachmittagseinheit hieß es dann volle Konzentration und Einsatz bei den Randoris. Durch die hohe Teilnehmerzahl bei diesem Trainingscamp standen für all unsere Athletinnen und Athleten ausreichend Partner zu Verfügung. Da einige Nationen diese Möglichkeit zur Vorbereitung auf die anstehenden Europa- und Weltmeisterschaften im Jugendbereich nutzen, war auch das Top-Niveau vertreten.
Am Abend konnte dann nochmal an den Dingen vom Vormittag mit den Trainern gearbeitet werden. Hauptaugenmerk bei allen war die Dynamik in den Bewegungen, vor allem bei der Vorbereitung der Haupttechnik. Die ein oder andere Übung klappte anfangs noch nicht gleich perfekt, doch wie so oft musste nur fleißig weitergeübt werden und der Erfolg stellte sich letzten Endes ein.

Doch nicht nur Judo stand auf dem Programm. Ein Nachmittag wurde genutzt, um die Schönheit der Berge am Leib spüren zu können. Ein kleine Wanderung durchs Fieschertal, deren Highlight eine 100m hohe Hängebrücke war, zeigte uns Panoramablicke, Gipfel, Täler und vieles mehr.

Am Freitag hieß es dann auch schon wieder Abschied nehmen. In der Hoffnung auch nächstes Jahr wieder an diesem tollen Trainingscamp teilnehmen zu können, begaben wir uns auf die 6-9 Stunden dauernde Heimfahrt, an derem Ende alle in die wohlverdienten Sommerferien entlassen wurden.

 

Text und Bilder: Alexander Bauhofer

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