Auf die Plätze, fertig, EM! - Max Felde

Wir stellen unsere EM Starter aus der U18 vor. Heute: Max Felde (Ersatz bis 60kg)

Name: Maximilian Felde

Jahrgang: 2005

Gewichtsklasse: -60 kg

Verein: TSV Abensberg

Heimtrainer: Peter Dremow

 

Größter Erfolg: Gold beim DJB-Sichtungsturnier U17

 

Aktuelle Ergebnisse:

Kienbaum Kaderturnier 2022: 1. Platz

DJB-Sichtungsturnier Herne 11.2021: 1. Platz

 

Ein paar persönliche Fragen:

Wann hast Du mit Judo angefangen? „…mit 4 Jahren.“

Was liebst Du am Judo? „…dass Judo ein Einzelsport ist, bei dem man im Kampf gegen seinen Gegner bis an sein Limit gehen kann!“

Wie bringt Dich Dein Sport im Alltag weiter? „… ich bin einfach fitter als andere und habe viel Selbstbewusstsein bekommen. Außerdem habe ich gelernt, dass man für seine Ziele hart arbeiten muss, aber dass sich das auf jeden Fall auszahlt!“

 

Kampftag bei der EM wenn ich nachrücken darf: 23.06.2022

 

Max gewinnt einfach gerne und natürlich hasst er es zu verlieren. Doch der Wille zum Sieg, und den hat Max definitiv, ist die bessere Form der Motivation! Durch Corona und wenige Wettkampfmöglichkeiten war er etwas aus dem Tritt gekommen. Natürlich war Maximilian gewachsen und irgendwie fühlte sich alles nicht mehr so rund an. Es dauerte ein kleines bisschen, bis er von den selbstgewählten technischen Schleichwegen und Tricks wieder zum eigentlichen Thema – Siegen durch Nachgeben – zurückkam, aber seitdem läuft es gut.

Beobachtet man den Abensberger, sieht man einen überlegten jungen Mann, der hart an sich arbeitet. Mit den anderen Jungs ist er ausgelassen, unterhält man sich mit ihm, kommt jedoch etwas unerwartet eine sehr erwachsene Ernsthaftigkeit an die Oberfläche, die erklärt, warum Max sich sehr schnell entwickeln kann: er muss verstehen, warum er was tun soll!


Der Leichtgewichtler konnte alle aktuellen nationalen Kämpfe für sich entscheiden, auch die gegen seinen stärksten Konkurrenten Felix Bächle aus Baden-Württemberg. Mit Eri-seoi-nage, Uchi-mata, O-uchi-gari, Abtaucher und Sode-tsuri-komi-goshi ist Max gut aufgestellt. Wichtig ist für ihn, dass er Spaß an den Dingen hat, die er tut und am Judo hat Max richtig viel Spaß. Er ist talentiert, fleißig und interessiert. Und seit er verstanden hat, wie das System Athlet/Trainer jenseits des Kinderjudos funktioniert, kommt er nach jedem seiner Randoris zuverlässig und unaufgefordert zum Trainer und lässt sich zeigen und erklären, was er besser und anders machen kann. Auch aufgrund von Lospech blieb Max bisher international deutlich unter seinen Möglichkeiten, konnte aber dennoch Kämpfe gewinnen und zeigen, dass mit ihm zu rechnen ist.

Das erkannte auch die Bundestrainerin der Jugend, Sandra Klinger, und schenkt ihm mit der Aufstellung als Ersatzathlet für die Europameisterschaft seiner Altersklasse das nötige Vertrauen für seine Zukunft. Sollte es diesmla michts werden, haben wir Dich weiter fest im Blick!

Text: Claudia Straub und Alexander Bauhofer

Fotos: Klaus Martin

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