Bayerische Trainer bilden sich fort

An den letzten beiden Wochenenden fanden die ersten Aus- bzw. Fortbildungslehrgänge seit dem Beginn der Pandemie statt. Beide Lehrgänge waren gut besucht und konnten unter den aktuellen Hygienerichtlinien mit begeisterten Teilnehmern durchgeführt werden.

Viele der anwesenden Trainer betraten seit 6 Monaten zum ersten Mal wieder eine Judomatte, dementsprechend wurde auch die Intensität der Einheiten gestaltet. Weniger Intensiv heißt aber nicht weniger bereichernd. Die Teilnehmer konnten viele Fragen stellen und sich in die Lehrgangspläne und Inhalte einbringen. 

Carsten Bickenbach stellte in der Trainerfortbildung einen Handlungskomplex zu Seoi-nage vor, was seine Spezialtechnik während seiner erfolgreichen leistungssportkarriere war, und ging vorallem auf kleine Details der Technik ein. Am Nachmittag hatten die Teilnehmer die Möglichkeit viele Fragen zu stellen und sich Inhalte für einen Handlungskomplex am Boden zu wünschen. Alle Vorgaben der Teilnehmer wurden dann von Jens Keidel in einem zusammenhängenden Handlungskomplex eingebaut und dieser nach methodischen Gesichtspunkten erarbeitet. Die Lehrgangszeit verging wie im Flug und Judoka konnten pünktich und zufrieden wieder nach Hause fahren.

In der Trainerausbildung machte sich die Verbindung von eLearning und Präsenzveranstaltungen bezahlt. Die angehenden Trainer waren z.B. gut auf die Erwartungen im Bereich ihres Bewegunsgvorbilds vorbereitet und konnten auch schon ihr in den eLearning-Modulen erworbenes Wissen mit den praktischen Inhalten verknüpfen. Für die Refernten war es auch ein Vorteil, da sie die Teilnehmer im Vorfeld kennenlernen konnten und so individueller arbeiten und auf persönliche Wünsche besser eingehen konnten.

Text und Bild: Jens Keidel

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