Deutsche Katameisterschaften

am . Veröffentlicht in Kata-Wettkampf

Am vergangenen Wochenende, 23./24.6 kämpften in Hannover die besten Kata-Athleten Deutschlands um den nationalen Titel in sechs verschiedenen Disziplinen.

Auch der BJV war mit einigen Paaren in fünf Disziplinen am Start. Am Samstag wurden die Wettbewerbe in Nage no Kata, Kime no Kata, Kodokan Goshin Jutsu und Koshiki no Kata ausgetragen. Für Bayern waren in der Nage no Kata mit Alina und Marlies Gangl (TSV Eintracht Karlsfeld), Birgit und Helene Weinmann (TSV Abensberg), und Teresa und Lena Roß ( TSV Mitterfels) gleich drei Paare am Start. In dem dicht gedrängten Feld konnten leider alle drei Paare nicht ins Finalgeschehen eingreifen obgleich Alina und Marlies Gangl ihren Platz im Mittelfeld (11. Platz) vom letzten Jahr gehalten haben. Für die beiden Debütanten war es eine wichtige Veranstaltung und sie konnten die Atmosphäre der Meisterschaft als wertvolle Erfahrung mit einem 14. und 18. Platz nach Hause nehmen, ebenso wie die Vertreter im Jugendpokal Fabian Beck und Ivan Bondarenko (Post SV Coburg), die am Ende den 9. Platz belegten.

Bei der Kime no Kata verpassten die beiden Athleten Moritz Schwob und Hendrik Gaßmann (TV 1848 Erlangen) den Einzug ins Finale und belegten am Ende den 7. Platz. In diesem Jahr waren doch einige Überraschungen zu erleben und die Routiniers Marion und Jürgen Billmeier (TV Garmisch) mussten sich am Ende mit einem undankbaren 5. Platz begnügen, da sie es um einen Hauch nicht ins Finale geschafft hatten. A

m Sonntag stand unter anderem die Katame no kata auf dem Programm. Leider war es nicht der Tag der bayrischen Athleten in dieser Disziplin welche unglücklich auf den hinteren Plätzen landeten. Der Niederlage trotzend haben sich Moritz Schwob und Hendrik Gaßmann vom TV 1848 Erlangen, Andreas Bauhofer (JV Ammerland-Münsing) und Leonhard Wank (DJK Waldram) sofort mit einer intensiven Analyse an die Aufarbeitung gemacht frei nach Kanos Leitsatz: Es ist nicht wichtig besser zu sein als jemand anders sondern es ist wichtig besser zu sein als gestern.

Die Ju no Kata ist nach wie vor eine bayrische Domäne obwohl die beiden Favoriten auf eine Medaille Wolfgang Fanderl (TuS Traunreut) und Heike Betz (Budotomo Tübingen) sich aufgrund einer Verletzung noch kurzfristig am Sonntag früh von der Liste streichen lassen mussten. Helga Faget-Prokopec (TSV Wacker 50 Neutraubling) und Birgit Weinmann (TSV Abensberg) schafften den Einzug in die Finalrunde, was schon eine kleine Überraschung war, nicht nur für die beiden Athletinnen. Am Ende erreichten sie damit den sechsten Platz zu dem der BJV gratuliert. Christine Kröh (TSV Benediktbeuern) und Georgine Prescher (TG Kochel) hatten nach einer tollen Anfangssequenz leider einen Patzer, der sie an das Ende der Tabelle katapultierte, was aber auch schon den erfolgreichsten Athleten passiert ist. Thomas Kraus und Andrea Hofmann (TB Weiden) konnten sich am Ende mit dem 8. Platz im Mittelfeld platzieren.

Neben mit Athleten war der bayerische Judo-Verband auch stark auf der Funktionärsseite vertreten. Dr. Stefan Bernreuther vom TSV Wachendorf leitete als DJB-Kata-Referent die Veranstaltung unterstützt von Dr. Martin Jung (TV 1848 Erlangen) in der IT. Als weitere Wertungsrichter aus Bayern waren der BJV-Vizepräsident Klaus Richter (DJK Aschaffenburg) und Volker Weberpals (TuS Traunreut) und Dr. Magnus Jessuzek (TV 1848 Erlangen) mit von der Partie.

( Text/Foto: Heike Betz Kata – Beauftragte)