Japanischer Kampfsport trifft auf asiatische Küche

am . Veröffentlicht in Sportgeschehen Breitensport

Unter dem Motto „Judo meets Asia-Küche“ fanden sich am Samstagmorgen 20 interessierte Judoka in Hof ein, um ihr Wissen rund um die Themen Judo und asiatische Küche zu erweitern. Außerdem ließ es sich der frisch gekürte Bronze-Medaillen-Gewinner Timo Cavelius nicht nehmen, dem Lehrgang in seinem Heimatverein einen Besuch abzustatten.

Zunächst stand eine Einheit auf der Judomatte an: Unter der fachkundigen Anleitung des Breitensportreferenten des BJV Ralf Böhm lernten die Teilnehmer und Teilnehmerinnen nach einer ausgiebigen Aufwärmphase zunächst eine Variante des Rollbankwürgers kennen, die ohne die Zuhilfenahme des Beines ausgeführt wird. Ralf erklärte, dass diese Technik deswegen besonders sinnvoll sei, da man so beim Stand-Boden-Übergang kein Shido wegen Beingreifens riskiere.

Im Anschluss ging es weiter im Stand. Die Teilnehmer probierten verschiedene Seoi-nage-Techniken aus und achteten dabei auf ein besonders sanftes Abrollen, welches vor allem für den Bereich des Breitensports wichtig ist. Danach zeigte der Lehrgangsleiter noch weitere Techniken im Stand und Boden, die sowohl für den Wettkämpfer als auch für den Hobbysportler interessant waren.

Zum Abschluss gab es noch eine Einheit zum Thema „Selbstverteidigung“. Ralf zeigte hier verschiedene Techniken, die einfach, aber sehr effektiv auszuführen sind. Außerdem erklärte er den Judoka, dass man grundsätzlich möglichst selbstbewusst auftreten sollte, da dadurch das Risiko eines Übergriffs reduziert wird.

Im zweiten Teil des Tages, der im Jugendverbändehaus der Stadt Hof durchgeführt wurde, erhielten die Teilnehmer einen kleinen Einblick in die Welt der asiatischen Küche.

Nach einer kurzen Anleitung wurde zunächst Gemüse und Fleisch in feine Streifen geschnitten. Danach ging es an den Wok. Als Vorspeise wurde eine süß-saure Suppe mit Glasnudeln zubereitet. Bei der Hauptspeise tobten sich die Köche aus und zauberten gebratene Wok-Nudeln mit vielen geschmacklichen Variationen: scharf, süß-sauer, vegetarisch, mit Currynote.....

Es wurde festgestellt, dass es schade sei, dass man Geruch nicht fotografieren könne.

Nachdem nun alles getestet und probiert wurde, waren alle Lehrgangsteilnehmer satt und zufrieden und befanden, dass dieser Lehrgang unbedingt in dieser Form wiederholt werden sollte.

Text: Katharina Klust

Fotos: Günter Klust