50 Jahre Olympische Spiele in München - Kostenfrei Tickets sichern

Die XX. Olympischen Sommerspiele 1972 prägten München maßgeblich. Die heiteren Spiele, aber auch das tragische Attentat auf die israelische Olympiamannschaft sind in der kollektiven Erinnerung verankert. Die Stadt erinnert zum 50. Jubiläum mit einem vielfältigen Programm an den demokratischen, ganzheitlichen und visionären Ansatz der Spiele. 2022 gibt es unter dem Motto "Auf dem Weg in die Zukunft 1972-2022-2072" Ausstellungen und Veranstaltungen zu Sport, Kultur, Design, Architektur, Erinnerungskultur und das Miteinander in der Demokratie - im öffentlichen und digitalen Raum. Die Erinnerung an den Anschlag wird sich angemessen im Programm wiederfinden.

Am Abend des 1. Juli gibt eine dreistündige Eröffnungsfeier in der Olympiahalle mit einem moderierten und vielfältig choreografierten Programm den Startschuss für das Festival des Spiels, des Sports und der Kunst. Statt exklusiver Gala ist die Feier im Geiste des Olympischen kulturellen Rahmenprogramms inklusiv, spielerisch, künstlerisch.

Die große Eröffnungsfeier in der Olympiahalle bringt die sportlichen und kulturellen Aspekte, die heiteren und die dunklen Seiten der Olympischen Spiele in München 1972 in das Bewusstsein der Gegenwart. Das kulturelle Bühnenprogramm mit Musik, Tanz und Kunst knüpft an die Spiele von 1972 an und übersetzt sie in zeitgenössische Produktionen – überraschend und im besten Sinne unterhaltend.

Unter dem weltberühmten Zeltdach der Olympiahalle, dem architektonischen Herzstück des Olympiageländes, wird Oberbürgermeister Dieter Reiter das sorgfältig choreografierte Programm eröffnen. Mit einer Schweigeminute und einem Lied der Sängerin Polina (Polly) Lapkovskajawird der Opfer des tragischen Attentats an israelischen Athleten gedacht. Internationale Aspekte werden durch Sportler*innen und die Städtepartnerschaft Sapporo/Japan ins Programm eingebracht. Es kommen Athlet*innen von damals und heute zu Wort, ebenso wie Architekten, Bauarbeiter oder Hostessen, die zum Erfolg der der XX. Olympiade beigetragen haben. Musik von Krzysztof Penderecki, 1972 für die Eröffnungsfeier komponiert und dem Frieden gewidmet, erklingt. Künstlerische Programme von Pollyester und Moritz Ostruschnjak mit der Tanzkompanie YESTER:NOWgreifen Aspekte der Spiele von 1972 auf und transferieren sie in aktuelle Performance. Visionen für die Zukunft des Sports, der Kunst, der Stadt und des friedlichen Zusammenlebens bekommen Raum.

Im Anschluss inszeniert eine Installation von raumlaborberlin die Plattform im Olympiasee, im Theatron legen DJs Musik von ´72 auf.

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Redaktion: Florian Ellmann

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