Gut besuchtes Stützpunkttraining in Elsenfeld

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Am letzten Freitag trafen sich auf Einladung der Bezirksjugendleitung die Wettkampf-interessierten Judoka im Alter zwischen 15 und 18 Jahren zu ihrem Auftaktstützpunkttraining in 2017.

Mehr als 50 Jugendliche aus fünf  verschiedenen Vereinen des nördlichen Unterfrankes fanden  mit ihren Heimtrainern den Weg zum Dojo der Judo-Abteilung des TV Elsava Eisenfeld. Das bewährte Trainer-Team des Bezirkes, bestehend aus Martin Langermann und Jugendleiter (weiblich) Frank Wagner, sorgten dafür, dass von Anfang an die volle Aufmerksamkeit auf den Judosport gerichtet wurde, mit einem abwechslungsreichen Aufwärmprogramm nahm das Training schweißtreibend seinen Lauf. Bedingt durch die vielen Teilnehmer, die 2017 in eine neue Altersklasse wechselten, begann Martin Langermann mit einem großen Technikblock. Im Vordergrund standen Wurfverkettungen aus der Bewegung.  So wurden große Rechtstechniken nach vorne, mit einem gegen die Laufrichtung angesetzten inneren Feger (O-Uchi-Gari) verbunden. Bei Handlungskomplexen auf diesem Niveau, kamen einige Teilnehmer ganz schön zum Nachdenken.  Langermann war es jedoch wichtig aufzuzeigen, dass nur Flexibilität im eigenen Bewegungsablauf letztendlich den Erfolg auf höheren Ebenen sichert. Die Basis dafür muss im Training gelegt werden und setzt die richtige Reaktion beider Partner voraus. Reines Kraftjudo führe auf Dauer nicht zum Ziel.

Den Abschluss bildete wie immer ein ausführlicher Randori-Block (Übungskampf), bei dem beide Trainer darauf achteten, dass möglichst viele Partner mit unterschiedlicher Vereinszugehörigkeit durchgemischt wurden. Die Maßnahme an sich zeigt ganz deutlich, wie wichtig die Zusammenarbeit der einzelnen Vereine innerhalb eines regionalen Clusters ist. Denn nur mit wechselnden Trainingspartnern, gelingt es das eigene Niveau zu erhöhen und so die Region Unterfrankens zu stärken.

Jens Erbstößer