Körperbild und Körperschema

Durch die Anwendung und Ausführung von Judotechniken wird die Aufmerksamkeit auf den eigenen Körper und dessen Körperbereiche gestärkt. Vor allem bei geistig behinderten Judoka habe ich oft festgestellt, dass eine unbewusst funktionierende Aufteilung ihres Körpers nur wenig vorhanden war. Abgesehen von rechts/links-Schwierigkeiten gab es nicht wenig Probleme, den oberen Körperteil unterschiedlich zu bezeichnen, bzw. Übungen entsprechend umzusetzen.


Beim Erlernen von Wurftechniken kann das Erstellen eines Bildes vom eigenen Körper besonders unterstützt werden: Die Namen der Würfe stehen immer im Zusammenhang einer Bewegung und eines dementsprechenden Körperteiles. Z.B de ashi (= Fuß) barei (= fegen) oder, wie hier auf dem Bild (Mitte) „seoi otoshi“. Seoi = auf den Rücken nehmen, otoshi = Sturz, zu Boden stürzen. Es ist im Judo allgemein üblich, mit den jap. Bezeichnungen die Techniken zu benennen, die aber stets deutsch übersetzt werden und somit den Zusammenhang Körper und Aktion verdeutlichen.

© Alwin Brenner

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Ich mache Judo, weil…

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... weil ich mich austoben kann und gleichzeitig wahnsinnig erfolgreich werden kann, wenn man diesen Sport mit Leib und Seele lebt!

Christiane, 18, TSV München-Großhadern

Die Judo-Werte:
Bescheidenheit

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Spiele dich selbst nicht in den Vordergrund. Sprich über deinen Erfolg nicht mit Übertreibung. Orientiere dich an den Besseren und nicht an denen, deren Leistungsstand du bereits erreicht hast.