Körperbild und Körperschema

Durch die Anwendung und Ausführung von Judotechniken wird die Aufmerksamkeit auf den eigenen Körper und dessen Körperbereiche gestärkt. Vor allem bei geistig behinderten Judoka habe ich oft festgestellt, dass eine unbewusst funktionierende Aufteilung ihres Körpers nur wenig vorhanden war. Abgesehen von rechts/links-Schwierigkeiten gab es nicht wenig Probleme, den oberen Körperteil unterschiedlich zu bezeichnen, bzw. Übungen entsprechend umzusetzen.


Beim Erlernen von Wurftechniken kann das Erstellen eines Bildes vom eigenen Körper besonders unterstützt werden: Die Namen der Würfe stehen immer im Zusammenhang einer Bewegung und eines dementsprechenden Körperteiles. Z.B de ashi (= Fuß) barei (= fegen) oder, wie hier auf dem Bild (Mitte) „seoi otoshi“. Seoi = auf den Rücken nehmen, otoshi = Sturz, zu Boden stürzen. Es ist im Judo allgemein üblich, mit den jap. Bezeichnungen die Techniken zu benennen, die aber stets deutsch übersetzt werden und somit den Zusammenhang Körper und Aktion verdeutlichen.

© Alwin Brenner

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Ich mache Judo, weil…

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... weil ich mich sicherer fühle wenn ich eine Kampfsportart gut beherrsche.

Selina, 10, JC Mirskofen

Die Judo-Werte:
Ernsthaftigkeit

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Sei bei allen Übungen und im Wettkampf konzentriert und voll bei der Sache. Entwickle eine positive Trainingseinstellung und übe fleißig.