Die sensorische Integrationsförderung im Judo

 

Die Grundwahrnehmungsbereiche


Als Fundament für unsere Entwicklung gelten die sog. Grundwahrnehmungssysteme:

  • vestibuläre oder Gleichgewichtswahrnehmung
  • taktile oder Oberflächenwahrnehmung
  • kinhästhetische oder Tiefenwahrnehmung

Die Grundlage der Wahrnehmungsentwicklung bilden also die taktilen, die kinästhetischen und die vestibulären Erfahrungen, da sie in der menschlichen Entwicklung die ersten Formen der Wahrnehmung sind, auf denen alle weiteren aufbauen. Zuerst entwickeln sich die Sinne, die uns Informationen über unseren Körper und seine Beziehung zur Anziehungskraft der Erde geben (Körpersinne), danach erfolgt die Differenzierung der Sinne, die uns Informationen über körperferne Dinge liefern (Fernsinne).

Im Judo werden ganz besonders die Grundwahrnehmungssysteme in Bezug auf sensorische Integrationsförderung angesprochen. Sensorische Integration bedeutet das Zusammenspiel der Sinne, also um die
Vorraussetzung menschlicher Handlungsfähigkeit.

Alwin Brenner

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Ich mache Judo, weil…

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... weil ich in der Schule früher gehänselt wurde und ich dadurch gelernt habe mich zu wehren. Außerdem macht es mir sehr viel Spaß.

David, 16, TV Kaufbeuren

Die Judo-Werte:
Mut

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Nimm im Randori und Wettkampf dein Herz in die Hand. Gib dich niemals auf, auch nicht bei einer drohenden Niederlage oder bei einem scheinbar übermächtigen Gegner.