Judo – eine ganzheitliche Förderung

 


Mit zunehmender Erfahrung speziell bei diesem Angebot verfestigte sich bei mir immer mehr die Erkenntnis, dass Judo in allen Bereichen des Lebens und dem Alltag Einfluss gewinnen kann. Und so begann ich, Judo unter dem Aspekt einer ganzheitlichen Förderung zu betrachten:

  • im sozialen Verhalten, in der Interaktion und Kommunikation mit anderen Menschen (auch Beziehungsgestaltung)
  • in der Erfahrung der eigenen Leiblichkeit
  • über Bewegungserlebnisse zur Stabilisierung der Persönlichkeit beitragen
  • über diese Tätigkeit an Kompetenz in körperlicher, geistiger und sozialer Hinsicht gewinnen
  • Sinneserfahrungen und Wahrnehmung
  • Entwicklung von Aufmerksamkeit für den eigenen Körper in seiner Erscheinung und seinen Funktionen, Körperbewusstsein, Körpererfahrung, Körperpflege und Hygiene
  • Motorik
  • Freizeitgestaltung / Ausgleich für die Arbeit, Schule
  • Integration
  • Änderung eines negativen Verhaltens
  • Stärkung des Kohärenzsinnes

Judo aus der Sichtweise eines heilpädagogischen Handlungsansatzes dürfte in diesem Zusammenhang bewirken, behinderten Menschen, die den Wunsch nach einem Kampfsportangebot äußern, in ihren Vorstellungen zu unterstützen. In den zahlreichen Vereinen betreiben die meisten Judoka ihren Sport als Ausgleich zum Alltag, also nicht auf den Wettkampf bezogen (sog. Breitensporttrainings). Der Integrationsgedanke, die verschiedenartigen Förderungsmöglichkeiten, die in die Bereiche des Alltags hineinreichen, sollten zu einem solchen Schritt ermutigen.

Alwin Brenner

<< zurück

 

Ich mache Judo, weil…

123.jpg

... weil es mir richtig Spaß macht. Es mach mir Spaß, bei Turnieren zu gewinnen.

Klaus, 30, SF Harteck München

Die Judo-Werte:
Ernsthaftigkeit

Ernsthaftigkeit.jpg

Sei bei allen Übungen und im Wettkampf konzentriert und voll bei der Sache. Entwickle eine positive Trainingseinstellung und übe fleißig.